Bewusstsein

noe2011„We should reject the idea that the mind is something inside of us that is basically matter of just a calculating machine […] Consciousness is not something that happens in us. It is something we do.

A much better image is that of the dancer. A dancer is locked into an environment, responsive to music, responsive to a partner. The idea that the dance is a state of us, inside of us, or something that happens in us is crazy. Our ability to dance depends on all sorts of things going on inside of us, but that we are dancing is fundamentally an attunement to the world around us.“

Alva Noë

Berufung

„Was die Menschen wollen, ist nicht etwas tun, sondern etwas sein.“

Henry David Thoreau.

„Was ist meine Berufung?“ ist eine Frage die viele Christen bewegt. Doch woran denkst Du bei dem Wort Berufung? Vermutlich daran, etwas zu tun; vielleicht auch daran, an einen bestimmten Ort zu gehen. Doch beides sind genau genommen eher Sendungen als Berufungen. Ein Beispiel: Ich sende – oder besser: schicke – meine Kinder zum Brötchen holen. Aber wenn ich sie rufe, dann rufe ich sie zu mir. Damit meine ich, dass sie zu mir kommen sollen. Wenn Gott mich beruft, dann heißt das, das er mich ruft, zu ihm zu kommen und ihm nachzufolgen.

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Thatenarm?

Friedrich Hölderlin

An die Deutschen

Spottet ja nicht des Kinds, wenn es mit Peitsch‘ und Sporn

 Auf dem Rosse von Holz muthig und groß sich dünkt,

  Denn, ihr Deutschen, auch ihr seyd

   Thatenarm und gedankenvoll.

Oder kömmt, wie der Stral aus dem Gewölke kömmt,

 Aus Gedanken die That? Leben die Bücher bald?

  O ihr Lieben, so nimmt mich,

   Daß ich büße die Lästerung.

Hölderlin