Dazugehören

Auch Tommes hat einen recht frischen Blog – und schon voller gutem Inhalt, etwa:

Weiter so!

Advertisements

Nur ein Test

Marlin verweist auf einen grandiosen Cartoon von Pontius:

Überrascht von Freude

Am letzten Wochenende habe ich in der Vineyard Heidelberg über das Thema Freude gepredigt. Bei der Vorberereitung war ich überrascht und begeistert davon, wie zentral Freude in der Bibel ist.

Gemeinsames Leben

Wie so manch einer habe ich irgendwo im Hinterkopf den Traum, mehr Gemeinschaft zu leben (freilich begleitet vom Wunsch der anderen Gehirnhälfte, mehr Zeit für mich zu haben).

Schopenhauer, sonst wenig hilfreich, hat den ständigen Kampf um die richtige Nähe mit dem Sozielverhalten von Stachelschweinen im Winter verglichen. In dem verzweifelten Versuch der Schweine, der Kälte zu trotzen, rücken sie immer wieder näher zusammen um sich aneinander zu wärmen. Dabei stoßen sie die Stacheln des anderen ab, und so verbringen sie den ganzen Winter damit die richtige Distanz zu finden. Das illustriert den bekannten Satz „Wer nicht allein sein kann, der hüte sich vor der Gemeinschaft“ – und seine Umkehrung.

Bonhoeffer schreibt dazu, dass Gemeinschaft genau dann gelingt, wenn Christus (nicht weniger, aber auch keine Träumerei darüber hinaus) der gemeinsame Nenner ist. Nur was bedeuted das, und was bedeuted es nicht? Warum suchen wir Gemeinschaft, wo sie doch schon dem Namen nach gemein sein kann? Hollywood-Schnulze „Shall we dance“ gibt dazu eine kluge Antwort: Ein Mensch heiratet, damit sein Leben gesehen wird. Anstatt dass mein Leben mit Freud und Leid also vorbeizieht und keiner nimmt wirklich Notiz davon (ein wirklich schrecklicher Gedanke!), schaut also einer zu, leidet mit, war dabei.

Mein Jahr in einer sehr intensiven Lebensgemeinschaft war zugleich auch mein herausfordernstes. Sein Ende hatte ich auch als Befreiung herbeigesehnt. Doch Katja, meine Frau, sagt heute dazu: „So wie du vorher warst, hätte ich dich nie geheiratet.“

0.1

Ok, da keiner meinen ersten Post kommentiert hat kann ich von weltweiter Zustimmung aus. Bei aller Abneigung gegen beide Konzepte interessiert mich doch zweierlei:

  • was bewegt mich
  • was bewege ich

Es ist gut, dass ‚was‘ öfters als ‚ich‘ vorkommt – das unterstreicht den sachlichen und selbstlosen Charakter des ganzen.

« Older entries